Hörsturz #2: Video killed the radio Star

Wie FS1 das Fernsehen in Salzburg retten wird (von Alf Altendorf) Lesen Sie auch unaufhörlich von der Krise des Fernsehens? Ich tu es. Lesen Sie dauernd vom Kollaps des Radios? Ich tu es nicht. Die Krise des TV ist eine hausgemachte. Kein anderes Medium stand so für Paternalismus wie Fernsehen: Oben in der Anstalt sendete die Macht, es war urteuer, … Weiterlesen …

Hörsturz #1: Mehr Sendungsbewusstsein

Über ein starkes Stück Salzburger Rundfunkgeschichte (von Alf Altendorf und Georg Wimmer) Es war ein Treppenwitz, dass die Radiofabrik bei ihrer Gründung in der Kategorie Neue Medien geführt wurde. Und das 1998, zu einer Zeit, als das Internet zur Eroberung der Welt ansetzte, als das Medium Radio schon im Greisenalter war und Bert Brecht mit seiner … Weiterlesen …

„Das rechnet sich: Wirst Du geschoben, dann ziehe! Wirst Du gezogen, dann schiebe!“ v. Alf Altendorf (Apropos 08/2010)

Grundregeln des Kampfsports – von daher kommen diese Rules – gelten auch im Kommunikationsalltag. Ich werde immer wieder gefragt, warum „Förderungen notwendig sind?“. Meint im Subtext, „man könne sich X sparen, weil bei Y auch gespart werden müsse, und überhaupt Z viel wichtiger sei“.

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„Fuck the shitart, let’s kill“

Wenn die Post von Netznetz klingelt“ (Kulturrisse 06/2006)

(Erschienen in Kulturrisse 06/2006)

Eine der mühsamsten Eigenheiten elektronischer Kommunikation ist Penetranz. Mit der sich Email und Konsorten in den Vordergrund computergestützter Arbeit drängen. Kaum jemand kann der Versuchung widerstehen, den Mailslave angedreht zu halten. Egal ob ein Pamphlet verfasst, eine Karikatur entworfen, eine Intrige geplant, ein Virus gecodet oder Krach gecutted wird.

Pling, Blobb, Boing, Mails bimmeln, Fenster gehen auf – wieder ein neues Mail – und der gerade Gestalt annehmende niedrige Gedanke wird durch irgendeine Mistbotschaft abgewürgt. Der nachgegangen werden muss. Neugier ist menschlich.

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Zum Abpfeifen (Malmoe 33, 2006)

Das Match der Netzkultur-Fördermodelle: Wie schlägt sich der Wiener Ansatz gegen England und Schweden? Ein Blick über den Spielfeldrand. (Malmoe 33, 2006)

Während die Ball-WM zu Ende ist und neue Rekorde an Fouls, gelben Karten und Ausschlüssen eingefahren hat, geht ein anderes Spiel munter in die Verlängerung: Seit 2005 prügelt sich die Wiener Netzkultur-Szene unter dem Titel „netznetz“ selbstverwaltet um knappe fünfhunderttausend Euro Fördergeld.

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On Sale: Ausverkauf nach Selbstdemontage (skug 2002)

Ein Kommentar zur Einstellung des Wiener Stadtfernsehens TIV.
(Erschienen in skug, 13. Jänner 2002)

Mit 31.12. 2001 hat der im Kabel auf dem Sendeplatz des Infokanals empfangbare TV-Sender TIV seinen Betrieb eingestellt, offiziell mit Sendepause bis 1. 5. 2002. Inoffiziell plant der neue Mehrheitseigentümer ET-Multimedia (»Wiener«, »Wirtschaftsblatt«) einen Wirtschaftskanal und damit das faktische Ende eines ambitionierten Projektes, das als Beweis gedacht war, wirtschaftliches Überleben unter Beibehaltung glaubwürdiger »cultural roots« in der Wiener Medien- & Musikszene zu etablieren.

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